häufige Fragen
01.
Wo findet
der Unterricht statt?
Der Unterricht findet fürs Erste in der Komensky Schule, Sebastianplatz 3, im 3. Wiener Gemeindebezirk statt. Ein eigenes Schulgebäude ist für das Jahr 2028 bereits in Planung.
02.
Für welche Klasse sind Einschreibungen möglich?
Einschreibungen sind ausschließlich für die 1. Klasse Volksschule möglich.
Bei Bedarf werden Vorschulkinder integrativ unterrichtet und betreut.
03.
Wie kann ich mein
Kind anmelden?
Die Anmeldung und Schuleinschreibung erfolgt zweistufig. Im Zeitraum 16. - 27. November 2026 finden (nach Terminvereinbarung) die administrativen Einschreibungen statt. Der zweite Teil mit der eigentlichen Schulreifefeststellung und der Sprachstandserhebung erfolgt im Zeitraum 08. - 19. Februar 2027. Voranmeldungen sind bereits möglich. Senden Sie uns bitte eine Mail oder verwenden Sie das Kontaktformular.
04.
Wie hoch ist
das Schulgeld?
Das Schulgeld entspricht dem der Komensky-Schule und umfasst den Schulbeitrag und die Nachmittagsbetreuung.
Für das Schuljahr 2026/2027 beträgt dieses € 275,00.
Für Geschwisterkinder gibt es Ermäßigungen.
05.
Gibt es die Möglichkeit
eines Schulwechsels?
Die Alphabetisierung erfolgt in der stärkeren Sprache nach dem Modell „Centrope Schooling“ und garantiert nach zwei Jahren Kenntnisse beider Sprachen auf gleichem Niveau. Ab diesem Zeitpunkt können die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr in jede österreichische Schule ohne Sprachnachweis oder zusätzliche Aufnahmeprüfung wechseln.
06.
Welche Sprachkompetenzen werden vorausgesetzt?
Erforderlich sind Kenntnisse entweder der deutschen oder der kroatischen Sprache entsprechend der Schulreife, sowie unterschiedliche sprachliche Kompetenzen in beiden Sprachen. Die Alphabetisierung erfolgt in der stärkeren Sprache. Durch eine erprobte Methodik ist garantiert, dass die Kinder spätestens nach zwei Schuljahren in beiden Sprachen auf dem gleichen Niveau sind.
07.
Kann es für mein Kind verwirrend oder nachteilig sein, mehrere Sprachen zu lernen?
Jede Sprache hat ihre eigene Struktur, aber die Kenntnis einer Sprache wirkt sich positiv auf das Lernen einer zweiten und dritten Sprache aus. Ausgeprägte Lese- und Schreibfähigkeiten in einer Sprache können direkt auch auf jede weitere Sprache übertragen werden.
08.
Besteht die Sorge vor sozialer und sprachlicher Isolation?
Die Schule ist für alle offen und von sich aus inklusiv. Die Kinder kommen aus unterschiedlichen familiären Konstellationen und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder religiösen Gruppe ist nicht erforderlich. Der Unterricht richtet sich nach dem österreichischen Lehrplan, und die Kinder erreichen im Fach Deutsch – neben Kroatisch – auf jeder Schulstufe dasselbe Niveau wie Kinder in anderen öffentlichen und privaten Schulen. In jedem Fall vermittelt die Schule interkulturelle Kompetenzen, vor allem im Hinblick auf den europäischen Kontext und die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Bildungsraumes.
09.
Wird Kroatisch oder B/K/S angeboten?
Der Unterricht wird bilingual, d.h. in Deutsch und in der kroatischen Standardsprache durchgeführt. Kroatisch ist eine der 24 Amtssprachen der EU und das Burgenländischkroatische sehen wir als Teil des kroatischen Sprachkorpus. Diese Varietät sowie Themen zur Kultur, Geschichte, Geografie, Musik etc. der Burgenländischen Kroat:innen werden in allen relevanten Fächern vermittelt.
